Fahndungsliste Alpaka

dietricha Aktuelles

oder wie identifiziert man ein entlaufenes Alpaka

Unsere vier Neuweltkameliden sind alle gechipt.
Das bedeutet, dass man mit einem speziellen Lesegerät eine einmalig vergebene Nummer an einem Tier (meistens linke Halsseite) auslesen kann.
Diese Nummern kann der Besitzer für sich nutzen, um auch bei mehreren Tieren in einer Herde, jedes zu unterscheiden.
Wenn nun aber ein Fremder ein entlaufenes Tier findet, kann er zwar von beispielsweise einem Tierarzt die Nummer auslesen lassen, aber der Besitzer wird nur sehr schwer oder gar nicht aufzufinden sein.
LAREU (Llama & Alpaka Registry Europe) bietet eine Möglichkeit, Lama und Alpaka in einer Datenbank kostenlos abzuspeichern. Somit ist es immer möglich den Besitzer, welcher einen persönlichen Zugang zur Datenbank hat, ausfindig zu machen.
Bei Verkauf von Tieren, ist es ziemlich einfach die Wollmäuse mit allen Infos an einen neuen Besitzer, der sich zuvor auch dort registriert hat, zu übergeben.
Die Datenbasis von LAREU wird von TASSO – Haustierzentralregister für die Bundesrepublik Deutschland e.V. verarbeitet, wo man Katzen und Hunde in einer ebenso umfangreichen Datenbank kostenlos registrieren lassen kann.

Neben der Registrierung unserer vier Tiere, haben wir bei LAREU auch Tierpässe für alle unsere Alpaka bestellt. Diese sind vergleichbar zu den Equidenpässen bei Pferden. Sie sind aber keine Pflicht (im Gegensatz zu den „Pferde-Pässen“).
Die Pässe enthalten Namen, Kennzeichen (Farbe, Abzeichen und auch die Chipnummer), Impfungen, Stammbaum und weitere Informationen, um jedes Tier genau zuordnen zu können.
Dies Infos sind beispielsweise während eines Transportes mitzuführen, wenn man sie in einem passenden Hänger oder LKW stellt.

Eine weitere, eindeutige Methode der Identifikation, ist die Feststellung des DNA-Schlüssel zu jedem Tier.
Dafür wird dem Alpaka oder Lama ein Wattestäbchen (ähnlich eines Q-Tipp) in die Nase geschoben, um ein bisschen „Nasenschleim“ aufzunehmen.
Dieses wird über LAREU an ein Labor geschickt und die Ergebnisse werden in der Datenbank für das jeweilige Tier festgehalten.
Interessant ist diese Methode unter anderem für Züchter, um beispielsweise versehentlich keine Inzucht zu provozieren.

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